MMXVI, Ruumfabrigg

Nina Cattaneo, Oliver Dubuis, Sandro Gämperle, Edward Jewitt, Pascal Marx

© MMXVI & Ruumfabrigg, Douglas Mandry

4-28R

In unserem täglichen Leben sorgen eine Unzahl an Ausstattungsgegenständen dafür, dass die Räume zwischen den Architekturen brauchbar und lebenswert sind. Viele von diesen Gegenständen sind zu alltäglich, um von uns beachtet zu werden. Erst ihre Absenz würde die wichtige Rolle, die sie funktional und ästhetisch spielen, bewusst machen. Wenige Einzelstücke erlangen aufgrund ihrer visuellen Präsenz eine allgemeine Bekanntheit. Sie werden zu Zeichen, zu „Originalen“ innerhalb einer heterogenen Masse von anonymen Objekten.

Taucht ein verloren geglaubtes Original an seinem einstigen Standort, der sich in der Zwischenzeit verändert hat, wieder auf, so wird es zum Symbol für dessen räumliche und soziale Veränderung. Die Überlagerung des gegenwärtigen Zustands mit Vergangenem ruft ins Bewusstsein, dass wir Zeugen einer ständigen Entwicklung sind. Diese Gleichzeitigkeit birgt das Potential, über die Möglichkeiten zur Beeinflussung dieser Veränderungsprozesse nachzudenken.