dunkelgraufastschwarz

Jonathan Kischkel, Tom Kobel, Anna-Lena Rusch

© dunkelgraufastschwarz

das gebäude tritt in einen Dialog

Architektur sollte zur Entfaltung und Aneignung einladen. Nicht vorschreiben, wie man sich entlang ihrer verhalten sollte. Gebauter Raum ist sozialer Raum und alles, ausser statisch: Architektur stellt Erwartungen an den Menschen und der Mensch mindestens unterbewusst an die Architektur.

QR-Codes und Kurzlinks gewähren Zugriff auf die Stimmen von vermeintlich stummen Protagonisten im Raum. Im gedanklich zum Dialog ergänzten Monolog animieren sie zur Auseinandersetzung mit dem Ort und hieven das alltägliche Wechselspiel von Mensch und Architektur ins Bewusstsein. Mit dieser audiointeraktiven Intervention wird die Wahrnehmung für die sozialen Mechanismen der Architektur geschärft; und beiläufig der Floskel «das Gebäude tritt in einen Dialog» für einmal eine Daseinsberechtigung verliehen.

dialogue

Architecture should invite to participate and appropriate rather than define a desired behavior or even worse, just being a voiceless and bland background. Our built environment is social space and everything but lifeless. Architecture has expectations towards its user and vice versa – at least subconsciously.

QR-Codes and short links grant access to voices of the allegedly mute protagonists of the architectural space surrounding us. Their monologues, becoming a dialogue in people’s minds, encourage to actually deal with the so far subconscious interaction happening every day, every second of our lives. The audio-interactive intervention is sharpening our perception of the social mechanisms between us and architecture in a playful manner, that encourages to explore more thoroughly.